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Initiativbewerbung – ins Gespräch kommen, wenn keine Stelle ausgeschrieben ist

Aktualisiert: 11. Mai

Viele Menschen warten auf die richtige Stellenanzeige. Das ist verständlich aber in spezialisierten Märkten wie Filtration und Verfahrenstechnik oft nicht die einzige sinnvolle Bewerbungsstrategie. Ein Teil der Positionen wird nie öffentlich ausgeschrieben. Sie entstehen aus Gesprächen, aus Netzwerken und dem richtigen Timing. Wer nur auf Anzeigen wartet, sieht diesen Teil des Marktes schlicht nicht.


Auszug aus Stellenanzeigen von Connectima, untereinander dargestellt

Warum viele Stellen gar nicht ausgeschrieben werden

In technischen Nischenmärkten laufen viele Besetzungen diskret ab. Unternehmen suchen über persönliche Netzwerke, über Personalberaterinnen und Personalberater oder über direkte Ansprache, bevor eine Stelle überhaupt offiziell wird. Gründe dafür gibt es viele: Die Position ist noch nicht freigegeben, die Nachfolge soll vertraulich geregelt werden oder das Unternehmen möchte keine öffentliche Suche starten.

Das bedeutet: Wer nur auf ausgeschriebene Stellen reagiert, bewirbt sich auf nur auf einen Ausschnitt des tatsächlichen Stellenmarktes.


Was eine Initiativbewerbung leisten muss

Eine Initiativbewerbung ist eine gezielte Kontaktaufnahme, mit einem klaren Anlass, einem klaren Profil und einer klaren Vorstellung davon, was man sucht. Der entscheidende Unterschied zur klassischen Bewerbung: Es gibt keinen Stellenanzeigentext als Orientierung. Der Fokus liegt deshalb nicht auf der Stelle, sondern auf dem Mehrwert. Was kann diese Person, das für das Unternehmen relevant ist? Welche Probleme kann sie lösen? Welche Lücke könnte sie füllen?

Das setzt voraus, dass man sich wirklich mit dem Unternehmen auseinandersetzt. Welche Märkte werden bedient? Wo wächst das Unternehmen gerade? Wo könnte Unterstützung gefragt sein? Wer das zeigt, fällt auf, auch wenn gerade keine Stelle offen ist. Eine gute Initiativbewerbung sorgt dafür, dass man beim nächsten offenen Gespräch als erstes in Erinnerung kommt.


Wege einer Initiativbewerbung:


Laptop mit Kaffeebecher im Hintergrund und liegende Lesebrille im Vordergrund, eine Menschenhand an der Tastatur links im Bildrand, die andere Hand hält das Handy

Direkt an das Unternehmen

Viele Unternehmenswebsites haben ein Kontaktformular oder eine allgemeine E-Mail-Adresse. Das ist der direkteste Weg aber auch der, bei dem man am wenigsten weiß, wo die Nachricht bzw. die Bewerbung landet. Ein kurzer Anruf vorher, um den richtigen Ansprechpartner zu erfragen, erhöht die Chancen deutlich.

Für diejenigen, die Ihren Lebenslauf neu erstellen, haben wir hier eine Lebenslaufvorlage erstellt.


Über LinkedIn

Eine persönliche Nachricht an die zuständige Person: Geschäftsführung, HR, oder die Fachabteilung, ist in vielen Fällen wirkungsvoller als eine E-Mail. Wichtig: kurz und konkret.

Hier gehts zu unserem Beitrag mit zum Aufbau und Gestaltung des eigenen LinkedIn Profils.



Über eine spezialisierte Personalberatung


rotes Logo, dunkelroter Hintergrund mit weißem Schriftzug "Connectima"

Wer sich nicht sicher ist, welche Unternehmen gerade wirklich suchen, kann auch diesen Weg gehen. Eine spezialisierte Personalberatung kennt den Markt, weiß welche Positionen sich gerade entwickeln und kann einordnen, ob und wo eine Initiativbewerbung Sinn macht. Und manchmal gibt es bereits einen passenden Auftrag, der noch nicht öffentlich ist.


Was man nicht tun sollte

Eine Initiativbewerbung, die offensichtlich an zwanzig Unternehmen gleichzeitig geschickt wurde, fällt sofort auf und landet entsprechend schnell im Papierkorb. Lieber fünf gezielte Kontaktaufnahmen als fünfzig generische Nachrichten. Auch wichtig: Wenn keine Antwort kommt, ist das kein endgültiges Nein. Ein freundliches Nachfassen nach zwei bis drei Wochen ist völlig in Ordnung und zeigt echtes Interesse.


Wann der Zeitpunkt stimmt

Eine Initiativbewerbung macht besonders dann Sinn, wenn man ein konkretes Unternehmen im Kopf hat, das man schon länger verfolgt. Oder wenn man merkt, dass der eigene Markt sich verändert und man aktiv werden möchte, bevor eine Stelle offiziell wird. Oder einfach, weil man offen ist und wissen möchte, was gerade möglich wäre. Man muss nicht in aktiver Jobsuche sein, um sich zu melden. Viele der besten Karriereschritte entstehen aus Gesprächen, die unverbindlich begannen.


Zum Abschluss

Wer wartet, bis die perfekte Stelle ausgeschrieben ist, wartet manchmal lange. Wer das Gespräch sucht, erfährt früher, was möglich ist. Bei uns kann man sich jederzeit melden, auch ohne konkrete offene Position. Wir hören uns an, was jemand sucht, und gleichen das laufend mit dem ab, was wir im Markt sehen. Vertraulich und ohne Druck.

💡Übrigens: Wer nach langer Betriebszugehörigkeit über einen Wechsel nachdenkt, findet in unserem Beitrag „Wechsel nach langer Betriebszugehörigkeit – wie man den nächsten Schritt gut vorbereitet" konkrete Tipps zur Vorbereitung.


Connectima GmbH – spezialisierte Personalberatung für Verfahrenstechnik & Filtration

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